Hängung #10Hängung #10
Hängung #10

Hängung #10: ANKOMMEN

23. Juni 2013 - 05. Januar 2014

Download Rundgang und Bildverzeichnis

EBENE 0 und 1

Ankommen – der Weg 

Auf vier Ebenen im KUNSTWERK werden Ihnen unterschiedliche Aspekte des "Ankommens" vorgestellt. Im Erdgeschoss und auf der 1. Ebene des KUNSTWERKS geben wir Ihnen Gelegenheit, selbst erst einmal in der Ausstellung und im Thema anzukommen. Fotografien von Ülkü Süngün erzählen von der Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und Identität, die man immer mitbringt, egal wo man hinkommt. Arbeiten von Miwa Ogasawara, Karin Kneffel und Ute Lindner greifen auf unterschiedliche Weise Fenstermotive auf, so dass man auch als Betrachter ankommt, innehält, nach vorne blickt. Videos von Marco Schuler zeigen, dass das Ankommen selbst eine große Aufgabe und Herausforderung sein kann. 

EBENE 2

Ankommen – eine Reflektion über Zeit und Ort

Im großen Raum auf der 2. Ebene des Gebäudes fächert sich das Thema des Ankommens in unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Dimensionen auf. In der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Zeit des Dritten Reiches setzen die Arbeiten von Gottfried Helnwein, Katrin Ströbel und Eva Leitolf historische und gegenwärtige Spannungsfelder. Eine Fotoserie von Juliane Eirich beschreibt eine ganz persönliche künstlerische Annäherung an die Kultur Südkoreas. Aus einer Reise in seine Heimat, in die eigene Vergangenheit und die Wurzeln der eigenen Identität entstehen die Bildwelten des neuseeländischen Schriftstellers und bildenden Künstlers John Pule. Ebenfalls der persönlichen Reflektion entstammen die Objekte Marco Schulers.

EBENE 3

Ankommen – von hier aus

Auf der 3. und obersten Ebene des Gebäudes breiten sich Bildräume und Landschaften aus, die uns in innere Vorstellungswelten entschweben lassen. Emotional gebunden durch die Figur des nackten Menschen führen die digital bearbeiteten Fotos des chinesischen Künstlers Chi Peng in real-irreale (Stadt-) Landschaften. Im kleinen Format und doch monumental spüren Beate Terfloths Zeichnungen die Landschaft der Insel Pantelleria südlich von Italien nach. Die Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Max Cole ehalten durch ruhig und zugleich rhythmisch gesetzte, streng horizontal lagernde Schwarz-, Weiß- und Grautöne – sowohl in der Herstellung als auch in der Wahrnehmung – meditativen Charakter. Bildräume mit Schriftwolken, Figuren und landschaftlichen Elementen lassen in den Bildern von Brigitte Waldach eigene Gedankenräume entstehen.

Zurück zur Übersicht