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Dass die Hängung #18 die Wahrnehmung von Raum zum Inhalt macht und Verbindungen zur Architektur im Allgemeinen knüpft, ist in einer kleinen, aber entscheidenden baulichen Veränderung im KUNSTWERK begründet. In der Ausstellung reflektieren die künstlerischen Beiträge von Rolf Wicker und Katja Ka – unterschiedlich dimensioniert – skulpturale und architektonische Aspekte. Die Arbeiten von Sinta Werner und Julius von Bismarck beinhalten veränderte räumliche Perspektiven. Die unter der Firmierung Umschichten tätigen
Architekten Peter Weigand und Lukas Lendzinski experimentieren mit einem modularen System und stellen während der Ausstellungslaufzeit unterschiedliche plastisch-räumliche Konstellationen vor.

#18

Selbst nach Jahren erinnert man sich an den Eindruck eines Raumes, auch wenn Details seiner Gestaltung oder Ausstattung vergessen sind. Seine Ausdehnung, sein Licht, der Klang der Schritte, vielleicht auch der Geruch, bleiben in Gedanken abrufbar – nicht nur als Bild, sondern als ein emotionales Ganzes, das im Körpergedächtnis verankert ist. Gleichermaßen versetzt uns die subjektive, leibliche Erfahrung von Raum in die Lage, sich in Räumlichkeiten einzudenken, sich gedanklich in ihnen zu bewegen, obwohl sie nur abgebildet oder in modellhaften Abmessungen ausgeführt sind.