Seit Oktober 2007 präsentieren Alison und Peter Klein in der von Folker Rockel entworfenen Ausstellungshalle in wechselnden Ausstellungen Werke aus ihrer Sammlung. Der fünfgeschossige Bau, der nach ökologisch-nachhaltigen Prinzipien errichtet ist, schließt sich unmittelbar an das ehemalige Unternehmen von Peter W. Klein an und bildet mit den Firmengebäuden eine architektonische Einheit. Im Inneren nimmt die Architektur des Kunstwerks Elemente aus dem Industriebau - wie den massigen, naturrostigen Säulen - auf. Für ein Ausstellungsgebäude ist das Kunstwerk ungewöhnlich großzügig verglast. Auch in den Ausstellungsräumen sind immer wieder Fenster eingelassen, die Ausblicke in das Umland geben: zeitgenössische Kunst und Landwirtschaft liegen hier dicht nebeneinander und bilden einen spannenden Kontrast.
Das Gebäude bietet auf fünf Stockwerken 1000qm Ausstellungsfläche. Die einzelnen Ebenen und Treppenaufgänge sind dabei offen konzipiert, so dass das Haus an Dynamik und Leichtigkeit gewinnt. Gleichzeitig ergeben sich durch die offene Konstruktion immer neue Blickachsen, die die Betrachtung der Kunstwerke aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen.
