Nathalie Grenzhaeuser
Geboren 1969 in Stuttgart. Lebt und arbeitet in Berlin.
1991-1997 Studium der interdisziplinären Kunst
2000 Stipendium der Hessischen Kulturstiftung 2001 Lehrauftrag an der Johannes Gutenberg Universität, Mainz2005/2006 Arbeitsaufenthalt in Spitzbergen, Norwegen
Ausstellungen (Auswahl)
Frankfurt Internationals, MMK Zollamt, Frankfurt a. M.; Photo Taipei; Kunstverein Langenhagen; Hartware MedienKunstVerein Dortmund; Galerie Anita Beckers, Frankfurt a. M. (2010).
„Meine Arbeit“, sagt Nathalie Grenzhaeuser, „zeigt Orte, die eher das Gegenteil dessen darstellen, was als Heimat bezeichnet werden könnte. Die Orte, die ich fotografiere, sind meist entlegene, menschenleere Gegenden. In den letzten fünf Jahren waren es das Arktische Spitzbergen und der Süden- und Westen des Australischen Outbacks. Mich interessieren die antropogenen Veränderungen dieser Landschaftsräume und deren Geschichte, sowie die Vorstellungen, die wir mit diesen Gegenden verbinden und die im Betrachten dieser Orte „mitschwingen“ und die Sicht auf diese mitbestimmen und prägen. Der Begriff „Heimat“ vermittelt sich auch in meiner jüngsten Serie Trespassing, die Minengebiete im Australischen Outback zeigt, als deren Gegenteil. Das Land des Outbacks traditionell „Heimat“ für die indigene Bevölkerung, erfährt durch die Eingriffe großindustrieller Rohstoffförderung eine fortschreitende Transformation in eine zu großen Teilen künstliche Landschaft mit neuer Bedeutung.“
