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So unterschiedlich das Land, so verschieden sind die bildnerischen Ausdrucksformen in der Kunst der Aborigines. Die Hängung #21 – Am Anfang war das Land. Kunst der Aborigines widmet sich zwei unterschiedlichen bildnerischen Traditionen. Sie stellt Werke aus Zentralaustralien und aus Arnhemland vor.

#21

Das KUNSTWERK präsentiert zeitgenössische Werke indigener Künstlerinnen und Künstler, die in sehr unterschiedlichen Regionen des australischen Kontinents leben und arbeiten – im tropischen und feuchten Norden sowie in den trockenen Steppen und Wüsten Zentralaustraliens. Je nach den Regionen ihrer Herkunft und den Maltraditionen, denen sie sich verpflichtet fühlen, nutzen sie Farbmittel wie natürliche Pigmente oder Acrylfarben, als Malgrund finden Leinwand, Baumrinde, Holz oder Papier Verwendung. Die Art der Darstellung reicht von der fast naturalistischen Wiedergabe in manchen Malereien aus Arnhemland bis hin zur völligen Abstraktion in den “Dot Paintings” Zentralaustraliens. Bei allen Unterschieden hinsichtlich der künstlerischen Umsetzung oder des Materials durchzieht die Werke jedoch ein gemeinsamer Inhalt. Sie alle beruhen auf einer tiefen spirituellen Beziehung zwischen den Menschen und ihrem Land.

#INFOS

RUNDGANG #21

AM ANFANG WAR DAS LAND

Doris Bush Nungarrayi, Tjurrpinyi Ikuntji, 2018, Acryl auf Leinen, 122 x 198 cm (Foto: Aboriginal and Pacific Art, Sydney, ©Doris Bush Nungarrayi, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mit Acrylfarben auf Leinwand getupfte Bilder aus den Wüsten Zentralaustraliens sind inzwischen für Viele zum Inbegriff der Aborigine-Kunst geworden. Die Hängung #21 stellt ihnen nun ganz andere Arbeiten aus dem tropischen Norden zur Seite: mit Erdpigmenten bemalte Rinden oder Holzstämme.

TERMINE IM FEBRUAR

Öffentliche Führungen Hängung #21

Sonntag, 2. Februar | 11.30 und 15 Uhr
Mittwoch, 5. Februar | 15 Uhr
Sonntag, 16. Februar | 11.30 und 15 Uhr

Im Februar führen Robyn Kelch und Valeria Waibel gemeinsam durch die Ausstellung.

VORSCHAU #22

Die Hängung #22 im KUNSTWERK präsentiert unter dem Titel Gegenwart | Erinnerung Arbeiten von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die für den Stiftungspreis Fotokunst 2020 der Alison und Peter Klein Stiftung nominiert worden sind.

EINBLICK IN DAS MUSEUM

Seit Oktober 2007 präsentieren Alison und Peter W. Klein in dem vom Pforzheimer Architekten Folker Rockel entworfenen Museum in wechselnden Ausstellungen Werke aus ihrer Sammlung.

THE MAGIC OF BLACK AND WHITE

© Malaluba Gumana | Buku-Larrŋgay Mulka

Ab 19. Januar präsentiert die Galerie ARTKELCH auf Ebene 3 im KUNSTWERK eine Sonderausstellung unter dem Titel The Magic of Black and White. Mit farblich reduzierten Werken aus unterschiedlichen Regionen Australiens sowie aus Papua Neuguinea geht sie der Frage nach, welche Traditionen, Mythologien und Anschauungen hinter der Verwendung von Schwarz und Weiß stehen.

KATALOG #21

Katalog zur Ausstellung Hängung #21 – Am Anfang war das Land. Kunst der Aborigines mit Texten von Dr. Ulrich Menter, 60 Seiten.

15 Euro

Erhältlich im KUNSTWERK oder Bestellung per Email kunstwerk@Sammlung-klein.de (zzgl. Versandkosten).